Der Glöckner von Notre-Dame

Die berühmte Geschichte um den Glöckner von Notre-Dame auf ganz neuartige Weise erzählt: als temporeiches und spannendes Monotheaterstück, in dem Lilli Chapeau die zahlreichen verschiedenden Figuren im fliegenden Wechsel darstellt. Lustig, kritisch, rührend und mitreißend, zum Lachen und zum Weinen zugleich.

Es ist der Tag der Narren. Der selbsternannte Dichter "Pierre Gringoire" möchte ein Theaterstück aufführen, wird aber von dem frechen Bettlerkönig "Clopin Trouillefou" ausgebuht und schließlich von der Bühne vertrieben, auf der nun der "Narrenkönig" gewählt wird: Gewinner ist "Quasimodo", der Glöckner von Notre-Dame, dessen unvorstellbare Häßlichkeit auf einmal von allen gefeiert wird.

 

Der Dichter Gringoire irrt durch das nächtliche Paris und sieht die schöne Zigeunertänzerin "La Esmeralda". Er folgt ihr in der Hoffnung, bei ihr Unterkunft und Essen erschmeicheln zu können. Dabei wird er Zeuge eines versuchten Verbrechens: Der Domkapitular "Dom Claude Frollo", der sich in Esmeralda verliebt hat und sie brennend begehrt, befiehlt seinen ihm ergebenen Diener Quasimodo, die Tänzerin zu entführen. Allerdings scheitert das Vorhaben, da der Soldatenhauptmann "Phoebus de Châteaupers" zufällig des Weges kommt und Esmeralda rettet.

 

Esmeralda verliebt sich in ihren Retter, für den sie aber nur ein Mädchen unter vielen ist.

 

Quasimodo wird für die versuchte Entführung grausam bestraft, was wiederum Esmeraldas Mitleid für ihn hervorruft. Als sie ihm auf dem Schafott als einzige Wasser zu trinken gibt, erwachen bei dem häßlichen Glöckner Gefühle für das Mädchen.

 

Während der Dichter Gringoire sich im "Hof der Wunder", dem Reich der Pariser Unterwelt, verliert, steigert sich der verliebte Domkapitular Frollo in seinem Sehnen nach Esmeralda fast bis zum Wahnsinn: er hält sie für eine Gesandte des Teufels und beginnt, sie in rasender Haßliebe zu verfolgen...

Lilli Chapeau hat den komplexen und umfangreichen französischen Roman von Victor Hugo in ein Theaterstück für eine Person umgearbeitet.

In zahlreichen kurzen Szenen verwandelt sie mit ihrem Spiel ihre kleine Bühne in die gigantische Kathedrale "Notre-Dame", in der sie als Quasimodo den Turm hinaufsteigt und die Glocken läutet oder in schwindelnder Höhe auf der Balustrade herum klettert.

Für diese Szenen hat sie sich drei Jahre lang in intensivem Pantomime-Unterricht vorbereitet.

Dauer der Vorstellung:

- bei Vorstellungsbeginn um 20.00 Uhr Ende ca. 22.25 Uhr

- bei Vorstellungsbeginn um 18.30 Uhr Ende ca. 20.55 Uhr

- eine Pause nach ca. 75 Minuten