Das kleine Theater in Miltenberg

 

 

 

 

Das KLEINE THEATER IN MILTENBERG am Main ist ein charmantes, einmaliges Minitheater mit höchsten Ansprüchen. Der Theatersaal ist ca. 20 qm groß und verfügt über 31 Sitzplätze in mehreren Preiskategorien. Das gesamte Bühnenensemble besteht aus einer einzigen Künstlerin: Lilli Chapeau.

 

 

Im November 2004 haben Lilli Chapeau und Clemens Bauer das kleine Theater in Miltenberg am Main eröffnet.

 

Damals hatten sie die Vision, auf höchstem Niveau ein Repertoiretheater zu schaffen, das auf kleinstem Raum und mit einem Ensemble, das nur aus einer einzigen Künstlerin besteht, eine vergleichbare Bandbreite an Themen, Genres und Inszenierungen hervorbringt wie die berühmten großen staatlichen Häuser.

Seitdem blicken sie auf eine erfreuliche Entwicklung zurück: Lilli Chapeau hat sich als Künstlerin inzwischen in Fachkreisen und weit über die Region hinaus einen Namen gemacht.

 

Während Clemens Bauer sich um die Technik und den Ablauf hinter der Bühne kümmert, steht Lilli Chapeau als Darstellerin ganz alleine auf der Bühne und bringt ihr Publikum mit buntem Ideenreichtum, blitzschnellen Kostüm- und Rollenwechseln, großen Monologen und facettenreichem Spiel immer wieder zum Staunen.

 

Doch nicht weniger verblüfft die ungeheure Menge an Text, die Lilli Chapeau ganz selbstverständlich und ohne Souffleuse parat hat: Fast in jeder Vorstellung wechselt sie das Theaterstück und spielt alleine komplette abendfüllende Stücke.

Lilli Chapeau und Clemens Bauer führen ihr Theater nur zu zweit und erledigen dabei auch sämtliche Hintergrundarbeiten, die normalerweise in einzelne Hauptberufe fallen, selbst: Theatereinrichtung und -instanthaltung, Kartenverkauf, Pressearbeit, Konzipierung der Kostüme, Entwurf und Umsetzung der Bühnenbilder, Schreiben der Theaterstücke, Dramaturgie, Inszenierung und Regie.

 

Das Theater trägt sich ausschließlich über die Eintrittsgelder des Publikums. Lilli Chapeau und Clemens Bauer sind stolz darauf, komplett ohne Subventionen, Fördergelder oder Sponsoren auszukommen und sich damit die maximale künstlerische und soziale Unabhängigkeit und Freiheit erhalten zu können.